Dieses handelte ein unter Christen verbreitetes Problem ab- zwischen ihren Idealen und einer weit davon entfernten Gesellschaft abwägen zu müssen.
Ein weiteres kurzes Anspiel erdachte und spielte man im Rahmen der Zeltmission, die in jenem Sommer Station in Gornau machte. Im September stieg eine zweite "70iger- Jahre- Party". Vom Ortschaftsrat Witzschdorf erhielt die Laienspielgruppe die Anfrage, ob es möglich wäre an einem Festprogramm zum Tag der Einheit mitzuwirken. Das Angebot wurde positiv beantwortet und "Der Kuhhandel", ein Bauernschwank, einstudiert. Bemerkenswert hierbei war sicher die "realistische" Kuh, die zwei Darsteller beanspruchte und sehr ausdrucksstark agierte. Die Aufführung im Gewerbepark W.I.T. ging leider im allgemeinen Feiertrubel etwas unter- sehr bedauerlich, da auch dieses Stück mit der üblichen Sorgfalt und Arbeitsintensität vorbereitet worden war. Zur mittlerweile sechsten "Christnachtsfeier" stand das sehr ironische und provokative "Krippenspiel" auf dem Plan. Verfaßt vom bewährten Team wurden darin die Figuren der klassischen Weihnachtsgeschichte mit "Störfaktoren", Auswüchsen unserer heutigen Konsumgesellschaft, konfrontiert. Trotz oder gerade wegen des großen Erfolges dieser Veranstaltungen erreichte die Mißgunst konservativer Gegner einen neuen Höhepunkt. Die weitere Zukunft dieses Projektes in Witzschdorf stand nunmehr zur Diskussion.