Kaum zu glauben, aber in diesem Jahr feierte die Laienspielgruppe bereits ihr zehnjähriges Jubiläum. Im Januar stellte die obligatorische Jahreshauptversammlung wieder die Weichen für ein neues Jahr voller Projekte und Herausforderungen.
Nachdem die 70iger-Jahre Feten etwas an Reiz verloren hatten, probierte man am 20.03. in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub Dittmannsdorf in Form einer so genannten "Ganovenparty" ein neues Konzept aus.

Nachdem wir seit Anfang 2000 schon sechs "70er-Jahre-Partys" ausgerichtet hatten und das Konzept auch von anderen aufgegriffen wurde, musste etwas ganz neues her. Nach längerem Überlegen wurde die Idee einer "Ganovenparty" geboren. Mit dem Jugendclub Dittmannsdorf holten wir uns einen begeisterten Mitveranstalter ins Boot - und schon konnte es losgehen: Die Kultur- und Sporthalle Dittmannsdorf verwandelte sich in eine "illegale" Spielhölle im Stil der 20er Jahre.

In gleichnishafter Art thematisierte man hier die konkreten Probleme heutiger Jugendlicher. Dazu gehören Gruppenzwang, Schul- und Lehrstellenstress, Diskriminierungen von Außenseitern wie auch Probleme mit Alkohol. Der christliche Glaube bietet sich am Ende als Alternative und Lösungsansatz an.

 

 geschrieben von Franziska Köbsch, Nils und Torsten Wohmann

 

Bisherige Veranstaltungen:

5. Jugendgottesdienst 2004 - Kirche Witzschdorf

 

Der arme Basil hat es wirklich nicht leicht. Schlimm genug, dass er den Gewinn einer Pferdewette permanent vor seiner Frau verstecken muss, da taucht auch noch die schwerhörige, geizige und was den Kundenservice angeht höchst anspruchsvolle Mrs. Richards im Hotel auf. Als diese behauptet, bestohlen worden zu sein nimmt das ultimative Chaos wieder seinen Lauf. Natürlich leisten Manuel, der Major und Sybil ihren Beitrag um den bedauernswerten Mr. Fawlty endgültig in den Wahnsinn zu treiben. Nach gut 45 Minuten feinsten britischen Humors sieht sich der Gute wieder einmal seines kleinen Erfolges beraubt und steht völlig bloßgestellt da.

Zur Imageaufbesserung seines Hotels plant Basil einen Feinschmeckerabend für die High Society von Torquay. Leider liegt er bei der Auswahl des französischen Kochs Kurt schon ziemlich daneben. Jener ist nicht nur dem Alkohol sehr ergeben, sondern verliebt sich obendrein noch in Manuel. Dass dieser ihm jegliche Zuneigung verweigert macht die Sache nicht einfacher. Es kommt, wie es kommen muss: Kurt liegt völlig benebelt in der Küche und die Gäste warten auf ihr Essen. Zum Glück ist da noch André, ein befreundeter Restaurantbesitzer, der wenigstens mit Entenbraten aushelfen könnte...

ieses Stück trägt stark autobiographische Züge. Auf gleichnishafte Art und Weise reflektieren die Autoren negative Ereignisse in der Geschichte der Laienspielgruppe. Die Geschichte der Hauptfiguren Elli, Kevin und Tom steht exemplarisch für zerbrochene Freundschaften, gescheiterte Beziehungen und persönliche Enttäuschungen. Gleichzeitig wird vor dem Hintergrund der biblischen Weihnachtsgeschichte herausgearbeitet, wie schwierig es ist, christliche Ideale mit persönlichen Befindlichkeiten gegenüber anderen Personen zu vereinbaren.