Am 09.03. war es wieder Zeit für die obligatorische "70iger- Jahre- Party" - eine der bisher besten und stimmigsten Ausgaben.
Eine feste Institution im Vereinsleben ist mittlerweile der Jugendgottesdienst zum Gründonnerstag. Das Anspiel "Zukunft. Zuschauen? Zutrauen!" befasste sich mit Zukunftsängsten junger Menschen.
Im Frühjahr begannen die Proben zu "Der Diener zweier Herren". Die Umsetzung dieses Klassikers sollte ursprünglich ein neuer Meilenstein in der künstlerischen Entwicklung der Gruppe werden.
"Filou" ist der Titel der eigenen Seite im "Dittmannsdorfer Heimatblatt". Einmal im Monat erscheinen Buchtipps, Theater, Film- und CD- Rezensionen. Veranstaltungshinweise und die Vorstellung neuer Projekte sind ebenfalls Bestandteil. Mit dem vermehrten Kauf eigener Technik und der Beschaffung von Räumlichkeiten zur Lagerung von Kostümen, Requisiten etc. wurde ein weiterer Schritt in Richtung völliger Unabhängigkeit unternommen.
Märchenzeit war im Juni angesagt. Man brachte anlässlich des Kindertages "König Drosselbart" auf die Bühne. Eine Woche später folgte ein Auftritt zum Kirchgemeindefest Börnichen, am 8.12. wurde die Geschichte auf dem Zschopauer Weihnachtsmarkt präsentiert.
Zum Kinderfest am 15.06. brachten sich die Laienspieler mit einem mittelalterlichen Stand ein. "Historische" Mixgetränke und Ritterspiele waren hier die Highlights. Im gleichen Outfit zog ein Teil der Truppe beim Festumzug anlässlich des Zschopauer Schützenfestes durch die Strassen der Stadt.
Zwischenmenschliche Spannungen und damit verbundene Solidarisierungen führten ab Jahresmitte zu großen Problemen innerhalb der Gruppe. Diesen Umständen war auch die Absetzung des "Diener zweier Herren" geschuldet. Um dennoch im Herbst ein Stück präsentieren zu können, fiel die Entscheidung "Liebe, Leidenschaft und Gift" zu neuen Ehren kommen zu lassen. Eigens dafür entstanden zwei zusätzliche Szenen. Drei ausverkaufte Vorstellungen am 28./29.09. und 05.10. sowie sehr gute Presseresonanzen täuschten über ständig größer werdende interne Schwierigkeiten hinweg.
Unter diesen Umständen ist es bemerkenswert, dass mit "Wunderbar" noch rechtzeitig ein Stück zur VIII. Christnachtsfeier fertiggestellt werden konnte. Es handelt von gescheiterten Existenzen, die sich am Heiligen Abend in einer Bar treffen. Die Mischung aus Humor, Traurigkeit und Hoffnung kam sehr gut an und sorgte für durchweg positive Resonanz.