Die Jahreshauptversammlung am 28. Januar stellte die Weichen für ein sehr intensives und anstrengendes Jahr. Als erstes Highlight stand der mittlerweile zum festen Programm gehörende Jugendgottesdienst zum Gründonnerstag an. Das eigens dafür verfasste Anspiel "Satt?!" führten wieder Mitglieder der Jungen Gemeinden Dittmanndorf und Witzschdorf auf.
Der Durchführung eines Workshops zur Verbesserung der schauspielerischen Fähigkeiten und Techniken wurde das Wochenende vom 22./ 23. April gewidmet.

Es geht uns gut. Zu gut? Wie selbstverständlich ist uns das tägliche Brot? Mit diesen Fragen befasst sich das Anspiel. Gleichnishaft wird erzählt wie oft wir die Dankbarkeit für das Privileg niemals Hunger leiden zu müssen vergessen. Der Drang zur Verschwendung und die Hysterie über angebliche Makel lassen uns vergessen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschheit täglich um das blanke Überleben kämpfen muss.

 

geschrieben von Torsten Wohmann

 

Bisherige Veranstaltungen:
7. Jugendgottesdienst 2006 - Kirche Witzschdorf

 

Am 27. Mai 2006 wurde das zweite Seifenkistenrennen in Dittmannsdorf ausgetragen. Nach der erfolgreichen Erstausgabe 2005 waren nun schon 19 StarterInnen auf 12 Seifenkisten angetreten, um ihre fahrerischen Qualitäten unter Beweis zu stellen.

 

Die mehr als drei Stunden lange Gangsterkomödie ist das erste selbst geschriebene weltliche Stück des Autorenteams der Laienspielgruppe. Beeinflusst durch einschlägige Romane und Kinofilme entstand eine kurzweilige Parodie die vom Publikum sehr gut angenommen wurde. Die Handlung beginnt in London. Dort stiehlt das "Phantom", ein legendärer Meisterdieb, den wertvollsten Rubin der Welt aus dem Britischen Museum. Um die "Flamme des Orients" wieder zu beschaffen setzt Scotland Yard Inspektor Sellers auf den Täter an.

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Dieses Stück thematisiert das leider immer aktuelle Problem des Rechtsradikalismus. Anhand eines fiktiven Verbrechens und dessen Aufklärung durch zwei Ermittler werden alle gesellschaftlichen Hintergründe jenes traurigen Phänomens beleuchtet. Dabei kommen der Täter, dessen Eltern und Freunde genauso zu Wort, wie die geistigen Hintermänner verschiedene Zeugen und das Opfer, eine junge Ausländerin die als Folge der Tat ihr ungeborenes Baby verloren hat.
Die Autoren zeigen auf, wie tief verwurzelt Fremdenhass und wenig hinterfragte Vorurteile in der Bevölkerung sind.