Das Jahr begann mit der zweiten Aufführung von "Lost Christmas" am 6. Januar im Saal des Pfarrhauses der Kreuzkirche Chemnitz. Ein recht zahlreich erschienenes Publikum nahm das Stück sehr gut auf - künftigen Auftritten in diesem Rahmen sollte also nichts im Wege stehen.
Der 17. Februar stand im Zeichen der Jahreshauptversammlung. Zum ersten Mal hatten die anwesenden Mitglieder die Möglichkeit, das Herbstprojekt aus verschiedenen Vorschlägen per Mehrheitsbeschluss auszuwählen. Wie üblich legte man einen wieder sehr umfangreichen Arbeitsplan für die neue Saison fest.

Von einer geheimnisvollen Schönen beauftragt, zieht ein desillusionierter Privatdetektiv am Heiligen Abend los, den verlorengegangenen Sinn des Festes zu suchen. Doch weder der von hysterischen Schnäppchenjägern überfüllte Einkaufstempel, noch die hinter idyllischer Kulisse völlig zerstrittene Familie können ihm wirklich weiterhelfen. Eine Bar mit lebendig gewordenen und ziemlich überdrehten weihnachtlichen Holzfiguren stellt den chaotischen Höhepunkt seiner Odyssee dar. Zu spät kommt die Erkenntnis, dass die Lösung die ganze Zeit in greifbarer Nähe lag.

Manchmal kommt einem das Leben doch wie eine große Wüste vor, in der man irgendwie abgestürzt ist. Mitunter gestaltet es sich sehr schwierig, da wieder heraus zu kommen. Stellt sich die entscheidende Frage, welche Ausrüstung die größten Erfolgschancen auf dem beschwerlichen Weg garantiert. Ob das blinde Vertrauen in Geld und Technologie ausreichend ist, bleibt abzuwarten. Möglicherweise geht es bequem, luxuriös und voller eingeimpftem Selbstbewusstsein einfacher? Bliebe noch eine dritte, auf den ersten Blick unvorteilhafte Variante, sich mit Bescheidenheit, Gottvertrauen und dem Blick für seinen Nächsten der Herausforderung zu stellen. Ob eine der drei Methoden geeignet ist, die rettende Oase zu erreichen, klärt dieses Anspiel.

 

geschrieben von Torsten Wohmann

 

Bisherige Veranstaltungen:
9. Jugendgottesdienst 2008 - Kirche Witzschdorf

Theaterstück zu den "Afrikatagen" im Botanischen Garten Chemnitz.

Nah und doch so fern - dieser Ausspruch bringt wahrscheinlich am Besten das Verhältnis der meisten Europäer zu unserem gar nicht so weit entfernten Nachbarkontinent auf den Punkt. Leicht sind da die Augen vor gravierenden humanitären, wirtschaftlichen und ökologischen Missständen zu verschließen. Das Stück soll ein wenig aufrütteln und deutlich machen, dass unser Wohlstand auch auf der Ausbeutung der so genannten "Dritten Welt" beruht. Jeder kann durch sein Verhalten dazu beitragen, Elend einzudämmen.

 

Am 5. Juli 2008 stieg das nächste Seifenkistenrennen in Dittmannsdorf! Ab 12.00 Uhr stürzten sich die wagemutigen Piloten wieder zu Tal.

geschrieben von Carlo Goldoni
"Oh, wunderbar! Es gibt so viele, die einen Herren suchen, und ich habe gleich zwei gefunden. (…) Allen beiden kann ich nicht dienen. Nein? Und warum nicht? (…) So wahr ich ein ehrlicher Kerl bin, das will ich versuchen. Wenn es nur einen einzigen Tag dauert, ich will´s versuchen. Am Ende habe ich immerhin etwas Tolles gemacht." Truffaldino Batocchio 

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Zwei Männer treffen sich am Heiligen Abend auf dem höchsten Gebäude der Stadt. Den Entschluss, ihrer Existenz ein Ende zu machen, trafen sie unabhängig voneinander und aus unterschiedlicher Motivation heraus. Der Eine wird aufgrund einer schweren Krankheit bald sterben. Der Andere ist seines sinnentleerten Daseins in Reichtum und Luxus überdrüssig geworden. Beide kommen ins Gespräch. Nach und nach wird deutlich, was die Protagonisten in solche Verzweiflung gestürzt hat.