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"Und dann gab´s keines mehr..." Krimispannung von Agatha Christie Zehn seltsame und exzentrische Gäste werden von einem geheimnisvollen Fremden zu einer Wochenendparty auf eine einsame englische Insel geladen, die von allen wegen ihrer Form auf der Landkarte "Negerinsel" genannt wird. In dem wunderschönen und nobel eingerichteten Haus, in dem einzig 10 kleine Porzellannegerchen auf dem Kaminsims etwas Verwunderung hervorrufen, warten alle gespannt auf ihren Gastgeber, doch plötzlich lässt eine gnadenlose Stimme den Traum vom erholsamen Wochenende wie eine Seifenblase zerplatzen. Alle Anwesenden haben ein dunkles Geheimnis in ihrer Vergangenheit, welches schonungslos ans Licht gebracht wird. Als sich die erste Aufregung wieder gelegt hat, stirbt der dandyhafte Playboy Mr. Marston unverhofft beim Singen der letzten Strophe des Kinderliedes "Zehn kleine Negerlein" - und von da ab verwandelt sich die Atmosphäre unter den Verbliebenen in ein spannendes und packendes Katz- und Maus- Spiel, denn es bleibt nicht bei einem Toten - so wie auch das Lied noch viele Strophen hat. So reift bald die Erkenntnis, dass es keineswegs sicher ist, ob sie jenes idyllische Eiland wieder lebend verlassen werden. Immer enger schließen sich die Kreise von Anschuldigungen und Misstrauen unter den Verbliebenen, fast jeder verstrickt sich in Widersprüche und macht sich verdächtig. "Der Mörder ist einer von uns!" - und das Wochende noch lange nicht zu Ende... Mit dem Klassiker "Und dann gabīs keines mehr..." der berühmten Autorin Agatha Christie bot die Laienspielgruppe im Herbst 2003 ihrem Publikum einen Ausflug ins Krimigenre. Die sehr gute Mischung aus britischem Humor, Spannung und Grusel bot Aufregung bis zur letzten Sekunde. Zweifelsohne war das über zweieinhalbstündige Werk das bisher größte Projekt der Geschichte der Laienspieler. In über 6 monatiger Probenzeit wurde zur Haupthandlung noch eine Rahmenhandlung inszeniert, das noble Ambiente des Inselhauses wurde als fast 40 qm großes Wohnzimmer mit Kamin, Sofa, Klavier und Cocktailschrank gestaltet, fast 50 qm Bühnenvorhänge wurden entsprechend gestaltet. Zentraler Blickfang war die zweiflügelige Balkontür, die einen Blick auf eine mondäne Säulenterrasse sowie das Meer mittels illusionmalerischer Gestaltung eines etwa 6 qm großen Vorhangs bot. Neben diesen technischen Anforderungen galt es, den enormen Textumfang zu bewältigen. Für die musikalische Umrahmung gelang es, durch Zusammenarbeit mit der Lehramtsstudentin Nicole Rothamél sowie dem Leipziger Vokalensemble "LadyLike" eigens komponierte und arrangierte Musik einzusetzen. Durch melancholische Melodien, rasante Klavierläufe und sakrale Vokalparts gelang eine äußerst stimmungsvolle Gestaltung der entsprechenden Szenen. Erstmals waren auch "Prominente" Dittmannsdorfer bzw. Witzschdorfer in mehreren kurzen Gastauftritten zu sehen. Der Lohn dieser Mühen war neben der persönlichen Freude über die Realisierung eines solchen Projektes auch ein Stückchen eigener Weiterentwicklung sowie die gewohnt positive Zuschauer- und Pressekritik. Bisherige Aufführungen: 20./21. & 27./28. September 2003 - in der Kultur- und Sporthalle Dittmannsdorf Plakat FOTOS Programmheft Presseartikel - Freie Presse 22.09.2003 [«] Menü |